BSW-Ratsgruppe solidarisch mit ver.di

Am Donnerstag, 13.8.2026, folgten die BSW-Ratsvertreter Ulrike Behrendt und Thomas Zweier dem Aufruf der Gewerkschaft ver.di zu einer Solidaritätskundgebung vor dem Arbeitsgericht.

Hintergrund der gerichtlichen Auseinandersetzung ist der Versuch der Geschäftsleitung der städtischen Seniorenheime, den Betriebsrat der stationären Pflege vor dem Arbeitsgericht wegzuklagen. Ver.di sieht darin ein gefährliches Zeichen für die Mitbestimmung im gesamten Konzern Stadt Dortmund.

Im BSW-Kommunalwahlprogramm heißt es: „Städtische Unternehmen wie Stadtwerke oder Verkehrsbetriebe sollen gestärkt werden und als Anbieter guter Arbeitsplätze vorangehen.“

Wir meinen, dass auch die Stadttochter „Städtische Seniorenheime Dortmund“ mit gutem Beispiel vorangehen sollte und die für eine Befriedung notwendige Unterschrift unter den Tarifvertrag zur Betriebsratsstruktur setzen sollte. Für die Mitbestimmung der Beschäftigten – wie auch für das operative Handeln der Geschäftsleitung – sollten Entscheidungsfindungen doch eher mit einem großen Betriebsratsgremium als mit vielen kleinen Gremien sinnvoll und vernünftig sein.