BSW Dortmund protestiert gegen Rheinmetall-Karrieretag im Signal Iduna Park

Am vergangenen Wochenende hat der BSW Kreisverband Dortmund mit einer Protestaktion vor dem Signal Iduna Park ein deutliches Zeichen für Frieden und Abrüstung gesetzt. Anlass war ein Karrieretag des Rüstungskonzerns Rheinmetall, der aus Sicht des BSW an einem völlig falschen Ort stattfand.

Zahlreiche Mitglieder und Unterstützerinnen und Unterstützer versammelten sich vor dem Stadion, um gegen die zunehmende Verflechtung von Sport, Militär und Rüstungsindustrie zu demonstrieren. Mit Transparenten und Redebeiträgen machten sie deutlich: Fußball steht für Gemeinschaft, Fairness und Völkerverständigung – nicht für Krieg, Waffenproduktion und Profitinteressen.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass ein traditionsreicher Fußballstandort wie der Signal Iduna Park für die Imagepflege eines Rüstungskonzerns genutzt wird“, erklärte ein Sprecher des Kreisverbands. „Hier wird versucht, Aufrüstung salonfähig zu machen und insbesondere junge Menschen gezielt für die Rüstungsindustrie zu gewinnen.“

Das BSW kritisiert insbesondere, dass Unternehmen wie Rheinmetall massiv von globalen Konflikten und steigenden Rüstungsausgaben profitieren. Während weltweit Kriege eskalieren und unzählige Menschen leiden, verzeichnen Rüstungskonzerne Rekordgewinne. Diese Entwicklung lehnt das BSW entschieden ab.

Die Demonstrierenden forderten stattdessen eine konsequente Friedenspolitik, diplomatische Lösungen von Konflikten und eine Abkehr von der aktuellen Aufrüstungsspirale. Öffentliche Räume und gesellschaftliche Institutionen – insbesondere der Sport – dürften nicht zur Normalisierung von Krieg und militärischer Logik missbraucht werden.

Die Aktion verlief friedlich und erhielt viel Aufmerksamkeit von Passantinnen und Passanten. Der BSW Kreisverband Dortmund kündigte an, sich auch künftig gegen die zunehmende Militarisierung des öffentlichen Lebens einzusetzen und für eine Politik der Abrüstung und des Friedens zu kämpfen.

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